Aufstand für Anstand – Demonstration am 7. März 2026 in Heidelberg
Warum wir am Samstag, 7. März auf die Straße gehen
Im März sind Landtagswahlen, am 8. März wird der baden-württembergische Landtag neu gewählt – und wir sagen klar: Den Rechtsruck machen wir nicht mit!
Darum gehen wir am Tag vor der Landtagswahl auf die Straße. Laut. Sichtbar. Gemeinsam. Hoffentlich mit Tausenden!
Wir machen einen Aufstand für Anstand.
Wir – das bist Du. Das seid ihr. Bündnisse gegen Rechts, Initiativen gegen soziale Kürzungen, Organisationen, die sich für Schutz, Empowerment und Zusammenhalt einsetzen, Menschen, die sich tagtäglich für Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.
Am Tag vor der Landtagswahl sagen wir:
Menschenfeindlichkeit, Ausgrenzung und soziale Kürzungen und Ausspielen gegeneinander dürfen keinen Platz haben.
Demokratie heißt widersprechen, wenn Menschen abgewertet werden. Wir machen da nicht mit. Wir stehen gemeinsam für Anstand, für Solidarität, füreinander und sagen: Menschenwürde wählen! Ein Aufstand für Anstand bedeutet, Haltung zu zeigen – im Alltag, auf der Straße und in den Parlamenten. ✊
Wir sind viele. Wir sind solidarisch. Und wir lassen nicht zu, dass menschenverachtende und rechte Politik und Sprache zur Normalität werden. Darum gehen wir am 7. März gemeinsam auf die Straße. Hoffentlich (wieder einmal) mit Tausenden!
🗓 Wann? Samstag, 7. März 2026 ab 13 Uhr
📍Wo? Stadtbücherei / Schwanenteichanlage, Heidelberg
➡️ Demoroute: Stadtbücherei → Universitätsplatz
Seid dabei. Seid Teil des Aufstands.
#Heidelberg bleibt bunt. #Heidelberg wählt Menschenwürde. #AufstandFürAnstand
Hier findet ihr alle wichtigen Informationen – die wir in den nächsten Tagen vor der Demo weiter ergänzen werden.
Mit der Demonstration verbinden wir, das Heidelberger Bündnis Kein Schritt Nach Rechts, konkrete Erwartungen an Politik und Gesellschaft. Dazu gehören unter anderem:
- eine klare Distanzierung von menschenverachtender und rechtsextremer Politik und Sprache
- die Prüfung eines Verbots rechtsextremistischer Parteien, insbesondere der AfD
- ein entschiedenes Eintreten für eine wehrhafte Demokratie und den Rechtsstaat
- der Schutz und die Stärkung des Sozialstaats, statt sozialer Kürzungen
- die Verteidigung des Rechts auf Asyl
- die Gleichbehandlung und Teilhabe aller Menschen
Darum gehen wir am 7. März in Heidelberg gemeinsam auf die Straße! Du teilst das? Dann schließ dich uns an. #AufstandFürAnstand
Programm und Zeitplan
12:00 Uhr – Einweisung der Ordner*innen
13:00 Uhr – Eröffnung der Versammlung an der Stadtbücherei mit musikalischer Unterstützung durch den Klimaprotestchor
13:15 Uhr – Aufstellung der Demo-Blöcke und Start des Demonstrationszugs
Der Demozug verläuft von der Stadtbücherei/Schwanenteichanlage durch die Heidelberger Altstadt bis zum Universitätsplatz
Ca. 14:00 – 16:00 Uhr am Universitätsplatz
Kundgebung mit Redebeiträgen, musikalischen Beiträgen sowie Infoständen – den Aufstand für Anstand lassen wir mit einem Konzert gemeinsam ausklingen.
Programm im Detail
Ab 13 Uhr: Schwanenteichanlage/Stadtbücherei: Klimaprotestchor
Der Klimaprotestchor begleitet dort ab 13 Uhr den Auftakt der Demo.
Ab 14 – 16 Uhr auf der Hauptbühne am Universitätsplatz
Musikalische Umrahmung von Schrei Fritz & Positive Mind
Zwischen ca. 14.30 – 15.30 Uhr Redebeiträge
Es wird Redebeiträge aus verschiedenen Teilen der Zivilgesellschaft geben – von jungen Menschen und engagierten Initiativen bis zu Kirchen und Gruppen, die sich für den Schutz und die Rechte marginalisierter Menschen und gegen rechte Politik einsetzen, darunter:
- Kein Schritt Nach Rechts Heidelberg
- Schülis gegen Rechts Heidelberg
- Studis gegen Rechts Heidelberg
- Omas gegen Rechts Neckargemünd+
- PLUS Rhein-Neckar e.V.
- Beirat für Menschen mit Behinderungen
& Aktionsbündnis Inklusion Heidelberg - Frauen helfen Frauen Heidelberg
- Evangelische & Katholische Kirche Heidelberg
Die Reden werden in die deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt und am Tag der Demo vorab hier auf der Webseite zur Verfügung gestellt.
Mit Musik, Reden und gemeinsamen Momenten zeigen wir: Wir stehen für Anstand, Vielfalt und Demokratie – und machen uns stark gegen den Rechtsruck.
Info-Stände
Am Universitätsplatz wird es verschiedene Info-Stände von Initiativen in und um Heidelberg geben. Zudem wird es einen Stand von Kein Schritt Nach Rechts Heidelberg geben, an dem ihr jederzeit für Fragen, Materialien oder Hilfe vorbeikommen könnt. Er befindet sich auf dem Universitätsplatz mit Blick auf die Neue Uni auf der rechten Seite.
Demo-Route
Start: Stadtbücherei / Schwanenteichanlage
Ende: Universitätsplatz (Neue Universität)
Schwanenteichanlage → Poststraße → Plöck (über Rohrbacher Straße) → Sofienstraße → Hauptstraße → Grabengasse → Universitätsplatz

Demo-Blöcke
Stand aktuell, Änderungen vorbehalten.
Von vorne nach hinten (in Laufrichtung)
- Großer bunter Block
- Lauter Block
- Jugend-Block
- Familien-Block
- Leiser Block
- Fahrrad-Block

Die Demo reiht sich von vorne nach hinten auf. Ganz vorne, circa auf Höhe des Alten Hallenbads / Urban Kitchen stellt sich der große bunte Block auf. Dahinter folgt der laute Block, dann der Jugend-Block. Auf ca. Höhe des Eingangs der Stadtbücherei befindet sich der Familien-Block, dahinter folgt der leise Block und am Ende, Richtung Bergheimer Straße, der Fahrrad-Block. Die Aufstellung ist abhängig von der Anzahl an Menschen, die an der Demo teilnehmen werden.
Wichtige Hinweise zur Blockaufstellung
- Haltet die Gehwege frei.
- Wir bitten darum, dass sich alle Menschen zuerst auf der Grünfläche der Schwanenteichanlage sammeln.
- Gemeinsam werden wir dann in die Blockaufstellung entlang der Poststraße gehen.
- Barriererearmer Zugang von der Schwanenteichanlage auf die Poststraße ist direkt bei der Stadtbücherei und direkt beim ALDI-Parkhaus möglich.
- Es wird für jeden Block eine Blockleitung sowie ein Awareness-Team geben, die für euch da sind.
- Meldet euch bei Fragen bei den Ordner:innen. Ihr erkennt sie an den gelben Westen.
- Bitte geht alle achtsam und aufmerksam miteinander um.
- Wir sind keine Vollprofis – wir machen das gemeinsam!
Demo-Regeln
Damit sich alle sicher und wohlfühlen können, gelten folgende Regeln:
Bitte achtet aufeinander und nehmt Rücksicht.
- Keine Pfeifen, Hörner, Fanfaren, Hupen oder Vuvuzelas
- Keine Metallstangen
- Fahnenstangen nur aus Weichholz oder Kunststoffrohr (max. 2 cm Durchmesser)
- Plakate und Transparente nur aus flexiblen Materialien
- Kein Alkohol oder andere Rauschmittel
- Kein offenes Feuer, keine Pyrotechnik
- Keine Hunde (außer Assistenzhunde)
- Keine Nationalflaggen
- Keine verfassungswidrigen Symbole
- Parteisymbole sind nicht erwünscht
- Hinterlasst keinen Abfall
- Rettungsgassen freihalten; Gehwege und Verkehrswege nicht blockieren
Unser Awareness-Team ist vor Ort (erkennbar an lila Westen) und unterstützt euch mit Wasser, Snacks, Periodenprodukten, Erste-Hilfe-Material, Masken und Ohrenstöpseln. Sprecht uns jederzeit an. Uns ist wichtig, dass unsere Demos Orte sind, an denen sich Menschen so sicher und wohl wie möglich fühlen. Wenn ihr diskriminiert oder verletzt werdet, wendet Euch gerne an uns – auf der Demo sind das vor allem Menschen in lila Westen.
Barrierefreiheit & Awareness
Wir möchten die Demonstration für möglichst viele Menschen zugänglich machen:
- Die Demo-Route ist barrierearm, enthält aber kleinere Anstiege und Kopfsteinpflaster (v. a. am Universitätsplatz).
- Redebeiträge werden in DGS übersetzt.
- Redetexte stellen wir vorab online hier auf unserer Webseite zur Verfügung (Deutsch / ggf. Englisch). Die Redebeiträge könnt ihr hier ab dem 6.3. finden.
- Demos können durch die vielen Menschen und die Lautstärke auch sehr stressig sein. Weiter hinten gibt es einen ruhigeren Block, und wir haben ein Awareness-Team (lila Westen), die Ohrenstöpsel dabei haben.
- Wir haben ein Awareness-Team (lila Westen) vor Ort. Das Awareness-Team unterstützt Euch dabei, wenn sich jemand nicht wohl fühlt oder etwas benötigt. Ihr erkennt Awareness-Personen an den lila Westen. Sie haben Wasser, Snacks, Periodenprodukte, Verbandskasten, Masken, Ohrenstöpsel und Co. dabei.
- Sprecht eine Awareness-Person an, wenn ihr etwas braucht. Das Awareness-Team unterstützt bei Bedarf dabei, sich an einen ruhigeren Ort zurückzuziehen.
- Wendet euch bei Diskriminierung oder Verletzungen an uns – auf der Demo sind das vor allem Menschen in lila Westen.
Meldet euch vorab jederzeit bei Fragen oder wenn Ihr etwas braucht. Schreibt uns dazu eine Mail an info@keinschrittnachrechts.de oder eine Nachricht auf unseren sozialen Medien.
Demo-Buddies
Du willst nicht alleine auf die Demo gehen? Finde Demo-Buddies. Schreib uns dazu einfach eine Mail an mitmachen@keinschrittnachrechts.de. Hier ist keine:r allein.
In den nächsten Tagen kündigen wir hier zudem noch einen Treffpunkt an der Stadtbücherei an, für alle, die sich vor der Demo noch zusammenschließen möchten.
Auch das Aktionsbündnis Inklusion bietet an, gemeinsam als inklusive Gruppe auf die Demo zu gehen. Schreibt dazu gerne auch an uns oder aktioninklusionhd@disroot.org.
Rede 1: Heidelberger Bündnis Kein Schritt Nach Rechts
Liebe Mitstreiter:innen,
vielen Dank, dass ihr so zahlreich gekommen seid. Das Heidelberger Bündnis „Kein Schritt Nach Rechts“ hat diese Demonstration unter das Motto „Aufstand für Anstand“ gestellt. Aber was beinhaltet denn eigentlich dieser Begriff „Anstand“, und was hat er mit Demokratie zu tun?
Anstand steht für Werte, die nur in einer Demokratie wie der unseren von allen gelebt werden können. Denn nur in einer solchen sind sie geschützt und rechtlich verankert.
Was sind diese Werte?
- Toleranz und Respekt gegenüber unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Überzeugungen, wie im Artikel 4 des Grundgesetzes garantiert
- Ehrlichkeit und Integrität, sprich Redlichkeit, die Vertrauen im Miteinander sichern
- Rücksichtnahme und Verständnis für Schwächere
- Verantwortung übernehmen und Zivilcourage zeigen, wenn Unrecht geschieht
- Solidarität und Hilfsbereitschaft, die vor Vereinzelung bzw. Spaltung bewahren
- Und auch Gesprächsbereitschaft und Freundlichkeit sollen hier nicht unerwähnt bleiben
All das sind Werte, die das Fundament unserer Demokratie bilden und auch als persönlicher Kompass dienen können.
Wenn aber wieder die Angst vor rechtsextremistischer Gewalt, wenn Hass und Hetze in Wort, Schrift und Bild die Bühne betreten, drohen diese Voraussetzungen für Freiheit und friedliches Miteinander unterzugehen. Genau hier verläuft eine rote Linie. Eine Partei wie die AfD will unsere Demokratie mit Angst machender rechtspopulistischer Rhetorik von innen aushöhlen. Durch ihr Handeln vertieft sie die Gräben in der Gesellschaft und zielt darauf ab, Menschen, die nicht in ihr enges Weltbild passen, ihren Platz in der Gemeinschaft zu verwehren. Die Politik muss daher endlich ihre zögerliche Handhabung der rechtsstaatlichen Mittel gegen rechtsextremistische Parteien aufgeben!
Für die meisten von uns ist das Leben in einer Demokratie und sind die damit verbundenen Rechte und Freiheiten selbstverständlich, denn wir kennen es gar nicht anders. Aber selbstverständlich ist diese Regierungs- und Lebensform keineswegs! Bei der Arbeit in unserem Bündnis hat uns ein Wegbegleiter auch den Gedanken des Soziologen Oskar Negt nahegebracht: „Demokratie ist die einzige Regierungsform, die gelernt werden muss. Immer wieder. Ein Leben lang.“
Deswegen machen wir heute Gebrauch von unserer Verantwortung als Zivilgesellschaft, und daraus resultieren auch unsere Forderungen.
• Klare Distanzierung von menschenverachtender und rechtsextremistischer Politik und Sprache
• Die Prüfung eines Verbots rechtsextremistischer Parteien, insbesondere der AfD
• Ein entschiedenes Eintreten für eine wehrhafte Demokratie und den Rechtsstaat
• Den Schutz und die Stärkung des Sozialstaates statt sozialer Kürzungen
• Die Verteidigung des Rechts auf Asyl
• Die Gleichbehandlung und Teilhabe aller Menschen
Es geht am Ende darum, dass wir einander mit Respekt und Wertschätzung begegnen, denn die Würde des Menschen ist unantastbar.
Wir erleben hier und heute, dass keiner von uns allein dasteht, sondern wir uns in solidarischem Miteinander und gemeinsam für unsere Demokratie engagieren können.
Vielen Dank!
Rede 2: Omas gegen Rechts Neckargemünd Plus
Eingangssatz……..(folgt noch)
Die Omas gegen Rechts sind mittlerweile im ganzen Land als größte und vielleicht stimmgewaltigste Frauenbewegung bekannt. Wo immer wir auftauchen, gibt es Reaktionen.
Die meisten Menschen sind froh, dass wir gegen Rechtsextremismus laut, mutig und bunt auf die Straße gehen.
Die Rechtsextremen als sehr laute Minderheit, scheinen sich ein wenig vor uns zu fürchten. Denn sie gehen sofort in den Angriffsmodus und provozieren, sobald wir auftauchen.
Und sie fürchten sich zu recht. Denn wir sind gekommen, um zu bleiben. Und ihnen auf die Finger zu schauen, ihnen zu zeigen, dass wir nicht einverstanden sind mit ihrer rückwärtsgewandten und menschenverachtenden Ideologie.
Was ist der Auslöser dafür, dass sich tausende älterer Frauen zusammenschließen und bundesweit auf die Straße gehen? Es ist das Wiederaufleben rechtsextremer Ideologien, die zunehmende Normalisierung rechtsextremer Propaganda und letztlich die drohende Gefahr der Abschaffung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
Wir stellen uns dem entgegen. Wir informieren an Infoständen, organisieren Mahnwachen, Demonstrationen und Lesungen. Wir sind sehr gut vernetzt, so dass wir schnell auf aktuelle Ereignisse reagieren können. Und wir sind solidarisch mit von rechts angefeindeten und bedrohten MandatsträgerInnen, insbesondere in den östlichen Bundesländern.
Wir tun das für unsere Kinder und Enkel, denn wir wollen nicht, dass sie in einem Land leben, in dem Demokratie, Freiheit und Menschenrechte erst ausgehöhlt und dann abgeschafft werden. Und wir sind sicher, genau das würde eintreffen, wenn wir tatenlos zusähen und nichts täten. Nichts tun ist keine Option!
Bereits jetzt werden die Grenzen des Sagbaren ganz gezielt immer weiter verschoben und überschritten, staatliche Institutionen vorgeführt und delegitimiert .
Rechtsextremisten werten Schweigen und Wegsehen als Zustimmung und fühlen sich zu immer weiteren Angriffen auf unseren Rechtsstaat ermächtigt. Für eine wirkungsvolle Bekämpfung der Gefahr von rechts bedarf es daher der Aufmerksamkeit und des Engagements von uns allen.
Lasst uns dafür zusammenstehen. Noch lebt unsere Demokratie. Sie lebt von Menschen, die nicht wegsehen. Von Menschen, die Haltung zeigen – friedlich, respektvoll und solidarisch.
Mischt euch ein, wo immer menschenverachtende Aussagen getroffen werden. Schließt euch demokratischen Bündnissen an, stärkt demokratische Parteien und vor allem: wählt demokratisch.
Danke an das Bündnis Kein Schritt nach Rechts, das uns heute wieder die Möglichkeit gibt, für unsere Werte auf die Straße zu gehen.
Rede 3: Schülis gegen Rechts Heidelberg
Hey, ich bin… Von den Schülis gegen Rechts Heidelberg. Wir stehen hinter dem, was die Omas gegen rechts gerade gesagt haben. Es wichtig zusammen, egal ob alt oder jung, gegen den Rechtsruck zu kämpfen. Gemeinsam können wir die AfD und die Rechtsentwicklung stoppen.
Wir als Schülis gegen Rechts wollen Schüler*innen aus unterschiedlichen politischen Lagern im Kampf gegen Rechts vereinen. Deshalb machen wir regelmäßig offene Treffen bei denen interessierte Schüler*innen aus Heidelberg und der Umgebung einfach dazu kommen und mitmachen können. Es ist in Zeiten von starkem Rechtsextremismus um so wichtiger zusammenzuhalten und das gemeinsame zu betonen. Denn um den Rechtsruck zu stoppen braucht es uns alle.
Ein Thema was uns aktuell beschäftigt ist die Burschenschaft Normannia, die sich jetzt wiedergründet hat. Diese Studentenverbindung ist dafür bekannt einen Student mit einem Gürtel verprügelt zu haben, weil er jüdische Vorfahren hatte. Wir wollen nicht einfach hinnehmen dass diese Burschenschaft sich wieder gegründet hat. Deswegen organisieren wir jetzt Widerstand aus der Stadtgesellschaft gegen die Normannia und ihre Nazifreunde. Wenn ihr mitmachen wollt, kommt einfach zum nächsten Treffen, das kündigen wir noch auf Instagram an.
Danke, dass ihr heute da seit. Gemeinsam sind wir stärker und halten dagegen! Alle zusammen zusammen gegen den Faschismus!
Rede 5: PLUS Rhein-Neckar e.V.
Redebeitrag von PLUS Rhein-Neckar e.V., der Beratungsstelle für queere Menschen in unserer Region:
Wir alle fühlen, dass die Zeiten sich geändert haben. Queere Menschen, trans* Personen, Regenbogenfamilien, Menschen mit Migrationsgeschichte, jüdische Menschen, Muslime, Menschen mit Behinderung – alle erleben: Was lange als gesellschaftlicher Fortschritt galt, wird plötzlich wieder infrage gestellt. Und wir alle haben Angst davor, was uns die Zukunft bringen wird. Das Problem ist: Diese Zukunft, vor der die Einen noch Angst haben, ist für die Anderen längst Realität. Sie ist Realität für Menschen, die an den Grenzen Europas und Deutschlands menschenrechtswidrig zurückgedrängt werden. Sie ist Realität für die Menschen in unseren Beratungen, die in andere europäische Länder oder sogenannte „sichere Herkunftsstaaten“ abgeschoben werden – ungeachtet der Tatsache, dass sie dort als queere Geflüchtete bereits Opfer von Gewalt und Schutzlosigkeit geworden sind. Und sie ist Realität für viele migrantisierte Menschen hier in Deutschland, die immer häufiger Opfer von verbaler und tätlicher rechter Gewalt werden – angeheizt durch einen Mediendiskurs, in dem sie oft nur noch als potenzielle Täterinnen dargestellt werden.
Im Februar, vor den Wahlen, durfte ich die Worte einer queeren, geflüchteten Person of Color vortragen, die sich bei uns engagiert. Sie berichtete davon, auf der Straße als „Scheiß-Kanacke“ und „Schwuchtel“ beschimpft worden zu sein. Davon, geschlagen und mit einem Messer bedroht worden zu sein. Und davon, wie sie im letzten Jahr lernen musste, dass sie – wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Queerness und ihrer Geschichte – nie zu denen gehören wird, die Angst vor dem Morgen haben. Denn sie lebt schon heute in täglicher Angst.
Angst davor, erneut angegriffen zu werden. Angst vor Beschimpfungen, Beleidigungen und Bedrohungen – ob auf der Straße, in Community Spaces oder sogar auf Dating-Apps. Sie hat gelernt, dass es für sie jetzt schon keine Sicherheit mehr in Deutschland gibt. – Und so wie ihr ergeht es vielen.
Die Abschaffung der Menschenrechte beginnt nicht mit Gesetzen oder Verboten – sondern mit Bildern. Mit Abwertung. Mit dem Wiederholen der immer gleichen Lügen über Minderheiten. Mit Spott und Angstmache.
Und es fängt immer bei einigen wenigen Gruppen an, die an den Rand gedrängt werden. Die langsam entmenschlicht und entrechtet werden – während die Mehrheit still zuschaut.
In der Hoffnung, dass „es nicht so schlimm wird“. Dass es sie nicht treffen wird, weil sie besser in die propagierte, bürgerliche Norm passt, als „die Anderen“. Aus Angst um ihre eigene Zukunft.
Und vielleicht erfüllt sich diese Hoffnung – zumindest eine Zeit lang.
Ich als weiße, akademisch gebildete, gut situierte, cis-mittelschicht-Lesbe bin nicht die Erste, die es trifft.
Ich habe keine Albträume, meinen Aufenthalt zu verlieren, meinen Job zu verlieren, auf der Straße angespuckt und verfolgt zu werden… Und falls ich doch mal schlecht träume, denke ich: Wenn alles so schlimm kommt, kann ich immer noch auswandern.
Aber was ist mit all denen, die das nicht können?
Die keinen deutschen Pass, kein Geld, keinen binären Gendereintrag im Ausweis haben – und nicht einfach durch die Welt reisen können?
Und wann werde ich aufwachen und erkennen, dass ich mich geirrt habe und der Albtraum auch vor meinen Privilegien nicht Halt gemacht hat?
Menschenrechte sind nicht teilbar. Wenn sie einem Teil unserer Gesellschaft versagt werden, verlieren wir alle!
Hass gedeiht am besten dort, wo niemand widerspricht. Wo Ausgrenzung zum Alltag wird. Wo sich Gruppen gegeneinander aufhetzen lassen.
Was uns schützt, ist am Ende nicht das Gesetz.
Es ist der Zusammenhalt. Die Solidarität. Die Zivilgesellschaft. Wir alle.
Wenn wir uns verbünden, wenn wir füreinander einstehen, wenn wir füreinander kämpfen – dann haben wir die Macht, unsere Zukunft zu gestalten und unsere Rechte zu schützen.
Aber wir müssen jetzt damit anfangen. Wir können uns nicht leisten, in unseren kleinen Bubbles zu bleiben.
Bildet Banden! Vergeschwistert euch! Schließt Schulterschlüsse durch die ganze Zivilgesellschaft!
Für eine Zukunft, in der sich niemand verstecken muss.
Für eine Zukunft In der Herkunft, Geschlecht, Identität oder Liebe nicht über den Wert eines Menschen entscheiden.
Sondern in der Freiheit, Gleichheit und Menschenrechte für alle gelten – und in der uns unsere Unterschiede uns nicht spalten, sondern verbinden.
Danke, dass ihr laut seid.
Danke, dass ihr solidarisch seid.
Rede 6: Beirat für Menschen mit Behinderungen & Aktionsbündnis Inklusion Heidelberg
Hallo, wir sind Hobbit vom Beirat von Menschen mit Behinderung und Lukas vom Aktionsbündnis Inklusion des Klimanetzes Heidelberg.
Wir stehen heute hier, um gegen den Rechtsruck zu protestieren. Beim Stichwort Rechtsruck denken viele von euch sicher schnell an die Erfolge der AfD. Dass diese Partei auch Inklusion hinterfragt und für Ideologie hält, haben die meisten von euch wahrscheinlich schon gehört. Aber gerade in Bezug auf Inklusion beschränkt sich das Problem nicht auf die AfD. Wir möchten euch nur ein paar wenige Beispiele nennen: Friedrich Merz‘ ständige verbale Angriffe auf den Sozialstaat stellen faktisch auch Inklusion infrage, seine Parteikollegin Kristina Schröder hat das in einem Gastbeitrag in der Welt sehr deutlich formuliert. Die Ampel hat den Zugang zum deutschen Pass für viele erleichtert, für behinderte Menschen jedoch erschwert. Hier in Heidelberg ist nur ein Beispiel unter vielen, dass sich die Stadt als Vermieterin weigert, einen Aufzug zu reparieren. Außerdem stellen wir zu unserem Bedauern auch hier die Tendenz fest, Menschen mit Behinderung als Kostenfaktor, wenn nicht sogar als Kostenfalle darzustellen.
Heute haben wir aber vor allem noch eine andere Botschaft: Ihr alle könnt zur Inklusion beitragen. Nicht jede*r hat die Möglichkeit, über den Umbau von Gebäuden zu entscheiden, nicht jede Hilfe lässt sich ohne professionelle Ausbildung leisten. Was ihr aber alle tun könnt, ist: Menschen mit Behinderung möglichst vorurteilsfrei begegnen und euch beispielsweise auf neurodivergente Menschen einlassen, auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nehmen. Habt ihr euch schon mal gefragt, warum ihr so selten behinderten Menschen begegnet, obwohl sie etwa 10 % der Gesellschaft ausmachen? Das liegt daran, dass viele sehr früh in Parallelgesellschaften abgeschoben werden. Um Menschen ohne Behinderung den Kontakt mit ihnen nicht abzuverlangen. Behinderte Menschen werden ständig geprüft. Was sie können, was sie nicht können. Ob sie zu behindert oder zu wenig behindert sind. Wie sehr uns die AfD behindert, sollte unbedingt auch geprüft werden. Was für eine Gesellschaft wollt ihr? Eine mit Ausgrenzung oder eine, in der alle Menschen stattfinden? Inklusion ist keine Einbahnstraße, Inklusion lässt sich nicht auf ein Minimum reduzieren. Inklusion ist kein Nice to Have, sondern ein Menschenrecht.
Rede 7: Frauen helfen Frauen e.V.
Liebe Mitstreiter*innen, liebe Verbündete,
Ich spreche heute als Mitarbeiterin des Autonomen Frauenhauses Heidelberg. Wir müssen reden über Gewalt gegen Frauen, Lesben und TIN-Personen. Und wir müssen reden über den gesellschaftlichen Rechtsruck. Morgen ist der 8. März – der internationale feministische Kampftag. Dieser Tag steht für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Freiheit. Und er erinnert uns daran, dass Rechte von Frauen, Lesben und TIN-Personen nicht geschenkt, sondern erkämpft wurden. Und sie können auch wieder verloren gehen, deshalb müssen wir sie jeden Tag aufs Neue verteidigen.
Seit mehr als 45 Jahren kämpft Frauen helfen Frauen e.V. Heidelberg dafür, Frauen, TIN-Personen, Kinder und Jugendliche vor Gewalt zu schützen und ihnen ein Leben ohne Angst und Unterdrückung zu ermöglichen. Doch unsere tägliche Arbeit zeigt auch, der Schutz reicht noch lange nicht aus! Allein im Jahr 2024 lebten 23 Frauen und 26 Kinder im Frauenhaus. Gleichzeitig mussten wir 164 Frauen und 179 Kinder abweisen, weil es keinen freien Platz gab. Das bedeutet, dass Menschen, die Schutz suchten, Mut, Angst, Verzweiflung und Zuversicht spürten und aus der Gewaltbeziehung fliehen wollten, strukturell im Stich gelassen wurden. Das ist kein individuelles Problem, sondern ein politisches! Trotz der Istanbul-Konvention fehlen in Deutschland rund 15.000 Frauenhausplätze. Auch hier in Heidelberg fehlen dringend Schutzplätze für Frauen und Kinder. Gewaltschutz darf keine Frage von Geld, Pass oder Aufenthaltsstatus sein. Gewaltschutz ist eine staatliche Pflicht.
Und gerade deshalb macht uns der aktuelle Rechtsruck große Sorgen. Rassismus, Anti-muslimischer-Rassismus und Antisemitismus sind Gewalt und befördern diese. Diskriminierung geschieht gezielt, aber auch dann, wenn Menschen nicht bewusst ausgrenzen wollen. Genauso wie Sexismus und Gewalt gegen Frauen ist dies kein Schicksal von einzelnen Betroffenen, sondern ein im gesamtgesellschaftlichen System tief verankertes Problem. Das gesellschaftspolitische Erbe von Kolonialismus und Nationalsozialismus hat bis heute massive Auswirkungen auf das Zusammenleben der Menschen in Deutschland. In diesem Kontext sehen sich die Autonomen Frauenhäuser dem historischen und aktuellen Antifaschismus verbunden. Faschistische Ideologien vereinen in sich alles, was die Entwicklung einer freien Gesellschaft im Keim erstickt. Sie stehen für ein Weltbild, in dem Frauen wieder in traditionelle Rollen gedrängt werden sollen. Ein Weltbild, das feministische Errungenschaften angreift, Gleichstellungspolitik herabsetzt und queere Lebensrealitäten infrage stellt. Wir wissen aus der Geschichte und aus zahlreichen Studien, wenn rechte Politik stärker wird, geraten Frauenrechte, queere Rechte und Minderheitenrechte in Gefahr. Deshalb sagen wir heute hier ganz klar: Der Kampf gegen patriarchale Gewalt ist untrennbar mit dem Kampf gegen Diskriminierung verbunden.
Nicht nur Frauen und Kinder leiden unter dem Patriarchat. Auch inter, nicht-binäre, agender und trans Personen sind von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen. Unser Feminismus steht für Solidarität, für die Verteidigung von Menschenrechten und für eine Gesellschaft, in der alle Menschen frei und sicher leben können. Deshalb brauchen wir eine Politik die schützt, nicht eine Politik, die spaltet. Wir brauchen mehr Schutzplätze und eine verlässliche Finanzierung von Frauenhäusern. Und wir brauchen eine Gesellschaft, die Gewalt klar benennt und bekämpft.
Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen sagen wir deshalb: Demokratie bedeutet auch, Menschenrechte zu verteidigen. Unsere Stärke ist die Solidarität. Und solange Menschen vor Gewalt fliehen müssen, solange Schutzpläne fehlen und Gleichberechtigung angegriffen wird, werden wir laut bleiben! Da wo Politik und Gesellschaft versagen, sind wir umso verbündeter!
Wir sind hier und kämpfen weiter, bis unsere Arbeit im Frauenhaus überflüssig ist. Für eine Gesellschaft ohne patriarchale Gewalt, rechte Diskriminierung und für eine Zukunft ohne Angst!
Vielen Dank.
Rede 8: Evangelische und Katholische Kirche Heidelberg
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Geschwister,
wir sind heute hier, weil es um mehr geht als um Zahlen.
Es geht um Menschen.
Es geht um Würde.
Es geht um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.
Und das ist uns als Vertretern der Evangelischen und katholischen Kirche nicht egal.
Wir haben einen gemeinsamen Auftrag.
Wir wollen Menschen schützen, stärken und ermutigen.
Besonders die, die schwach sind.
Die Bibel sagt: „Was ihr den Geringsten tut, das tut ihr mir.“
Das ist unser Auftrag.
Und wir alle können etwas dazu beitragen.
Der Sozialstaat ist kein Luxus.
Er ist die Grundlage unseres Zusammenlebens.
Er schützt Kinder vor Armut.
Er hilft Kranken und Pflegebedürftigen.
Er gibt Halt, wenn das Leben schwer wird.
Und er hält unsere Gesellschaft zusammen.
Das sehen wir jeden Tag in der Arbeit der Caritas und der Diakonie.
Dort geht es nicht um Theorie.
Dort geht es um echte Menschen.
Um Familien ohne Geld.
Um Alte ohne Hilfe.
Um Kranke, Einsame und Geflüchtete.
Diakonie und Caritas leisten viel.
Mit Herz.
Mit Fachwissen.
Mit großem Einsatz.
Aber sie können das nur in einer Gesellschaft, für die jeder Mensch gleich wichtig ist.
Wer an den Benachteiligten spart, spart nichts.
Wenn wir Menschen nicht unterstützen, die Hilfe brauchen, leiden wir letztlich alle.
Denn sind wir ehrlich: irgendwann braucht jeder Mensch mal Hilfe.
Darum müssen wir gerade in Zeiten knapper Kassen die Schwächsten am meisten
unterstützen.
Wir tragen Verantwortung füreinander.
Jeder Mensch ist gleich viel wert.
Niemand ist mehr, niemand ist weniger wert.
Es gibt keine Menschen erster oder zweiter Klasse.
Es gibt nur Menschen.
Wenn wir uns spalten lassen, verlieren wir alle.
Aber wir lassen uns nicht spalten.
Schaut euch um. Wir sind viele und wir sind stark.
Wir geben die Hoffnung nicht auf.
Wir glauben an das Gute
Darum lasst es uns auch tun.
Gemeinsam haben wir Kraft.
Wir können wirklich was bewegen.
Wenn wir zusammenhalten.
Wir wollen keine Sonderrechte.
Wir wollen Gerechtigkeit und Fairness.
Wir wollen eine Politik, die nicht Zahlen sieht, sondern Menschen.
Lasst es uns klar sagen:
Ein starker Sozialstaat macht unser Land menschlich.
Er macht es gerecht.
Er macht uns alle stark.
Danke.
Gedicht: Widerstand
Wenn Grenzen überschritten werden, kannst Du stehen von lauter Scherben
Oder Du kannst zurückverweisen – die Lauten wie die Leisen
und rote Linien sichtbar machen.
Einstehen für die Schwachen, einfordern den Respekt
und aufzeigen was verdeckt
oder schon ganz offen entwürdigend wirkt.
Bleib nicht still! Zeig Grenzen auf!
Sonst nehmen die Dinge ihren Lauf
und es wird immer schwerer, den zu stoppen.
Wenn Leute Menschen wegen ihrer Herkunft oder Geschlecht foppen
und das Ganze noch mit despektierlichen Stereotypen toppen
gilt es wachsam zu sein: Grätsch dann rein!
Sprich deine Umgebung an: wer will und kann
helfen und das Wort erheben
zeigen, dass wir alle Streben
nach Respekt und Zusammenhalt
Fallt den Aggressoren ins Wort,
macht es zu eurem Freizeitsport,
gemeinsam klare Kante zu zeigen.
Sorgt dafür, dass auch die anderen nicht schweigen.
Zeigt Augenhöhe und Achtsamkeit
und wahrt der Menschenwürde Unantastbarkeit!
Fragt Betroffene wie es ihnen geht und bietet Unterstützung an –
das nennt man Solidarität!
und denkt daran: auf euch kommt es morgen an!
Geht demokratische Parteien wählen, für diejenigen, die nicht können
leistet IHR Widerstand gegen den Rechtsruck in diesem Land.
Damit die Demo am 7. März kraftvoll und solidarisch wird:
Mobilisieren
- Beiträge teilen, liken, kommentieren
- Bildet eine gemeinsame Gruppe – mit eurer Organisation, eurem Team, euren Kolleg:innen, euren Freund:innen
- Druckt unser Plakat aus und hängt es in eurer Einrichtung, eurer Straße, eurem Lieblingscafé auf
- Werdet Teil unserer Video-Reihe: Dreht ein kurzes Video für Instagram, indem ihr erklärt, warum ihr Teil des Aufstands für Anstands seid und am 7. März gemeinsam mit uns auf die Straße geht.
Mithelfen am Demotag
- Ordner*in werden (mind. 18 Jahre, Zeit am Samstag ab 12 Uhr) – Wenn du interessiert bist, findest du alle Infos in der Signal-Gruppe Ordner*innen 07.03
- Awareness-Person werden – Wenn du interessiert bist, findest du alle Infos in der Signal-Gruppe Awareness 07.03
- Fotograf*in sein – Schreib uns dazu einfach eine kurze Nachricht
Spenden
- Für Druckmaterialien, Technik und Organisation brauchen wir finanzielle Unterstützung.
- Spenden sind über Open Collective möglich – jeder Beitrag zählt: https://opencollective.com/kein-schritt-nach-rechts
Das Bündnis ruft alle Menschen und Organisationen dazu auf, sich bereits im Vorfeld der Demo aktiv einzubringen und gemeinsam ein starkes Zeichen für Demokratie und Menschenwürde zu setzen. Wir möchten uns bereits jetzt für die breite Unterstützung unserer Bündnispartner:innen bedanken. Wir sehen uns am 7. März auf der Straße!
Netzwerktreffen mit regionalen Organisationen und Bündnissen gegen rechts
Do, 06.02 und Fr, 12.02 | 19:00 Uhr | Online
Gemeinsames Plakate-Malen “Aufstand für Anstand”
So, 22.02 | 16.00-18.00 Uhr | Chapel (Rheinstraße 12/4 Heidelberg-Südstadt) | Kreativ-Nachmittag mit dem Arbeitskreis Kultur
Kundgebung & Infostand
Sa, 14.02 & Sa, 28.02. | 10:00 – 16:00 Uhr | Theaterplatz Heidelberg
Infos: https://keinschrittnachrechts.de/event/ksnr-ak-bildung-auf-dem-theaterplatz-2
Workshop „Stammtischkämpfer*innen“-Ausbildung
Mo, 02.03. | 18:00 – 20:00 Uhr | WeltHaus Heidelberg (barrierearm) | Referent: Ulrich Wohland von der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion
Infos: https://keinschrittnachrechts.de/event/ksnr-weiterer-termin-workshop-stammtischkaempferinnen-ausbildung-2
Offenes Kennenlernen & Onboarding für Neu-Interessierte
Fr, 13.03. | 19:00 – 21:00 Uhr | WeltHaus Heidelberg (barrierearm)
Infos: https://keinschrittnachrechts.de/event/ksnr-onboarding-kennenlernen-fuer-neu-interessierte
Heidelberger Bündnis Kein Schritt Nach Rechts
Mail: info@keinschrittnachrechts.de
Instagram: kein_schritt_nach_rechts.hd
Facebook: Kein Schritt nach Rechts
Mastodon: Kein Schritt nach rechts HD / KSnrHD
Bluesky: Kein Schritt nach rechts Heidelberg